Verloren und trotzdem Gewinner ?!

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Geschrieben von Dominik Hummel Zugriffe: 1832

Am Pfingstwochenende 2016  fand das Int. Grohe-Wasserball Pfingstturnier in Darmstadt statt.

Nachdem wir letztes Jahr schon zu 2 Gastspielen anreisten schafften es die Organisatoren diesmal ein Jugendturnier mit einzuflechten. So reisten wir Samstag vormittags an und freuten uns auf interessante und spannende Spiele.

Es war ein Wochenende, das sich für jeden gelohnt hat und nicht so schnell in  Vergessenheit geraten wird.

Während des Turniers war die Mannschaft wie neu geboren. Auch wenn die Ergebnisse nicht so gut waren wie man hätte erwarten können, ging die Mannschaft weit über ihre eigenen Fähigkeiten hinaus. So z.B. schon bei unserem ersten Spiel gegen die Erzrivalen aus Ludwigshafen, gegen die wir beim letzten Rundenspiel noch 19:3 verloren hatten. Trotz hartem Kampf unterlagen wir hier nur 6:4 ,dabei sollte zu beachten sein, dass die Ludwigshafener Mannschaft aus wesentlich älteren Spielern bestand . Jedoch in der Pause vom ersten zum  zweitem Spiel gab es eine Art Rugby Spiel ,Neustadt gegen Ludwigshafen worin die Ludwigshafener gnadenlos besiegt und beseitigt worden sind.

Beim zweiten und dritten Spiel des Tages traten unsere Jüngsten gegen Darmstadt an und zeigten schon welches Potential in Ihnen steckt. Beide Duelle wurden mit 06:01 und 07:01 gewonnen. Hervorzuheben sei noch die lautstarke Unterstützung der älteren Spieler. Da merkte man welch Zusammenhalt in dieser Mannschaft steckt.

Anpfiff ! das vierte Spiel gegen den VfB Friedberg ging los und die Spieler  gingen mit einer guten Motivation ins Wasser. Diese Spiel war zu jeder Zeit ausgeglichen, ein Unterschied nicht feststellbar.Wir spielten hoch motiviert auf und erkämpften ein 2:2  Weil unser letztes Spiel, welches eigentlich um 20:30 stattfinden sollte verschoben wurde, fuhr die Mannschaft mit gutem Gewissen früher nach Hause um sich für den nächsten Tag auszuruhen.

Sonntag-neuerTag neues Glück. Auch wenn die Spieler immer noch hochmotiviert von den Ergebnissen des Vortages waren, verloren sie das Spiel gegen die Mannschaft aus Fulda. Der WF Fulda gewann gegen den SC Neustadt 8:1 . Der Grund für diese hohe Niederlage war nicht, dass die Mannschaft schlechter spielte als am Vortag, sondern, dass einige Spieler einfach noch nicht aufgewacht waren und Knochen sowie Gelenkschmerzen von dem Einsatzgeist am Vortag hatten. Anpfiff zum 5. Spiel . Die Spieler waren gerade noch bevor sie ins Wasser durften einer Kälte ausgesetzt, die ihre Stärke schwächte, dennoch war das Spiel mehr oder weniger ausgeglichen. Bis zu einer Fehlentscheidung, bei der ein Tor nicht gezählt wurde und wiederum ein Kontertor gelang, gewann der WV Darmstadt mit 5:3 gegen den SCN.

Nach einer angemessenen Pause hatten wir uns nun fast völlig erholt und gingen mit voller Energie wieder ins Wasser, wo wir wie nicht anders zu erwarten den EOSC Offenbach mit einem 04:01 besiegten. Keine 10 min später ging das letzte Spiel des Tages und des Turniers los. Gegen das Team Bodensee schlugen wir uns wacker und konnten trotz der knappen 03:02 Niederlage zufrieden mit unserer Leistung sein.

Dennoch wusste jeder aus der Mannschaft, dass wir uns alle bei diesem Turnier selbst übertroffen haben und, dass auch wenn es meistens nur knappe Niederlagen waren, wir alle unser Bestes gaben und die Mannschaft wahrscheinlich auch auf ihrem Höhepunkt ihres Leistungsstandes war. Man darf auch nicht vergessen das der SCN mit einer der jüngsten Mannschaften bei dem Internationalen Pfingstturnier antrat, da sie nur zwei Spieler des Jahrgangs 2001 hatten.Ich glaube, dass man sagen kann, dass sich das Turnier für  jeden gelohnt hat und dass es auf jeden Fall eine Erfahrung wert war.

Es spielten für den SC Neustadt:
Paul Stedler(03), Jakko Vagts(03), Robin Revesz(02), Tom Herrle(02), Moritz Weisbrod(02), Philipp Guth(04), Paul-Georg Pilz(01), Tarik Mrodzinsky(03), Xaver Schädler(03), Luis Ananias(03), Dominik Hummel(01), Marius Schuler(05), Juri Grimm(04)

Fahrer:
Georg Schuler, Gernot Grimm, Lars Ananias, Ingolf Berger

Betreuer:
Lars Ananias, Ingolf Berger

 

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