SCN Schwimmer ganz stark bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ( DJM ) in Berlin

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Geschrieben von Peter Benker Zugriffe: 1837

Vom 21.-25.06.16 fanden in Berlin die Deutschen Jahrgangsmeisterschaften ( DJM ) statt. Neben den bekannten Wettkampfstrecken gab es auch noch den  Schwimm-Mehrkampf (SMK) für die Jahrgänge 2004 weiblich und 2003 - 2004 männlich. Der SMK besteht aus 200m Lagen, 400m Freistil und den Disziplinen 50m Beinschwimmen, 100m und 200m Gesamtschwimmart, wobei eine der vier Schwimmarten Rücken, Brust, Schmetterling und Kraul ausgewählt werden muss.

Die  Neustädter Hoffnungen ruhten auf Philipp Sonnenberg Jg. 2004, der sich für den SMK Freistil qualifiziert hatte und auf  Maximilian Walther, Jg. 2000, der über 50m, 100m und 200m Freistil sowie 100m Delphin und 200m Lagen startete. Neben ihren Schützlingen betreuten die Trainer Manuela Wagner und  Marcel Wagner auch noch Henrik Laven, Jg. 2003 vom SSC Landau und Fabio Stief, Jg. 2003 vom SK Kaiserslautern, die sich gemeinsam mit den Neustädter Schwimmern auf diese Ereignis vorbereitet hatten.

Gleich bei seinem ersten Start über 50m Freistil schwamm Maximilian Walther eine persönliche Bestleitung, die er im Finale noch einmal auf  0:24,60 Min. steigern konnte und damit Platz 7 erreichte. Auch bei allen anderen Starts erreichte Maxi  neue persönliche Bestzeiten und qualifizierte sich für drei weitere Finals. Um es gleich vorweg zu nehmen, bei allen Finals sprang eine neue Bestzeit heraus. Seine 1:57,29 über 200m Freistil bedeuteten Platz 8, seine 2:12,72 Min. über 200m Lagen Platz 7 und seine 0:53,27 Min. Platz 6 in seinem Jahrgang in Deutschland.
Maxi selbst kommentierte diese hervorragenden  Leistungen wie folgt:“ 9 Starts, 9 Bestzeiten, 4 mal im Finale. Damit waren es meine erfolgreichsten DJM. Danke an Manu und Marcel für die gute Betreuung, die Woche hat sehr viel Spaß gemacht."
Auch seine Trainerin Manuela Wagner war stolz auf die Leistungen ihres Schützling: "Ich bin sehr stolz auf die Leistungen von Maxi. Der Saisonauftakt verlief nicht ganz nach Plan, umso schöner ist es am Ende hier zu stehen und seinen Schwimmer 4 mal  im Finale zu sehen. Trotzdem herrscht etwas Wehmut, wenn man bedenkt das Maxi ab nächster Saison in den USA sein wird. Ich wünsche ihm dafür nur das Beste."

Richtig dramatisch wurde es beim SMK mit leider keinem Happy End für Philipp. Die fünf Schwimmzeiten beim SMK werden in Punkte umgerechnet und um sage und schreibe einen Punkt verpasste Philipp das Podest. Neue, zum Teil erheblich verbesserte Bestzeiten in 100m Freistil in 1:01,05 Min., 400m Freistil in 4:45,89 und 200m Lagen in 2:30,83 Min. waren nur ein schwacher Trost.
Das Fazit von Philipp fiel deshalb auch zwiespältig aus: "Es war geil und hat echt viel Spaß gemacht. Am meisten habe ich mich über die 2:30 über die 200m Lagen gefreut. Dass es am Ende wegen einem Punkt nicht zur Medaille gereicht hat ist ziemlich sch..."
Sein Trainer Marcel Kühner konnte die Enttäuschung natürlich nachvollziehen, war aber dennoch mehr als zufrieden mit den Leistungen: "Die ersten Deutschen Meisterschaften mit einem eigenen Schwimmer waren etwas ganz besonderes. Auf das Ergebnis, kann man am Ende vom Tag, sehr zufrieden sein, denn die Leistungen waren deutlich besser als vor 2-3 Wochen in Wetzlar. Für Philipp tut es mir nichts desto trotz unheimlich leid."

Auch der von Manuela und Marcel betreute Henrik Laven kam im SMK Delphin ebenfalls auf Platz vier, allerdings mit relativ deutlichem Abstand zum dritten Platz. Dann doch noch große Freude bei beiden Trainern und auch bei den anderen Schwimmern, denn Fabio Stief, der nach Neustadt wechseln wird, erreichte im SMK Brust den dritten Platz.

Wieder einmal war Berlin eine Reise wert, so das Fazit.

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