Der SCN glänzte bei den SWSV Kurzbahnmeisterschaften

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Geschrieben von Peter Benker Zugriffe: 1544

Am vergangenen Wochenende fanden in Kaiserslautern die Kurzbahnmeisterschaften des Südwestdeutschen Schwimmverbandes ( SWSV ) statt. Insgesamt hatten sich 18 SchwimmerInnen für diese Meisterschaft qualifiziert und die Erfolgsbilanz mit insgesamt  34 Gold-, 19 Silber- und 14 Bronzemedaillen kann sich wahrlich sehen lassen.

Dass die Nachwuchsarbeit beim SCN funktioniert zeigt die Tatsache, dass sich mit Lotta Hahn ( Jg 2005 ), Anamaria Ljubic ( Jg 2004 ), Julian Bender ( Jg 2005 ), Jaron Schaaf ( Jg 2006 ) und Shawn Weinmann ( Jg 2005 ) erstmalig neue SchwimmerInnen für diese Meisterschaft qualifizieren konnten. Während Lotta, Anamaria, Julian und Shawn ihre Bestzeiten weiterhin steigerten, einen Podestplatz aber noch knapp verfehlten, war Jaron die Überraschung schlechthin. Er siegte über 100m und 200m Brust, 100m und 200m Lagen, 100m Schmetterling  und über 1.500m Freistil in 22:08,91 Min. Jaron wurde noch vier Mal Zweiter und war mit sage und schreine 10 Medaillen  damit auch der erfolgreichste Schwimmer des SCN.

Seine Klasse mit ebenfalls sechs ersten Plätze bewies auch Henrik Laven ( Jg. 2003 ). Über 100m Schmetterling , 200m Lagen in 2:24,97 Min. und über 100m, 200m, 400m und 1.500m Freistil war Henrik nicht zu schlagen.

Auch Fabio Stief ( Jg 2003 ) konnte sich bestens in Szene setzen. Fabio gewann nicht nur fünf Gold-  und einer Silbermedaille sondern schwamm gleichzeitig in seiner Paradedisziplin Brust neue SWSV Altersklassenrekorde über 50m in 0:33.54 Min., 100m in 1:11,47 Min. und 200m in 2:30,81 Min. Mit der 200m Zeit gelang ihm sogar der Sprung auf den dritten Platz in der offenen Klasse.

Da wollte Philipp Sonnenberg  ( Jg. 2004 ) nicht nachstehen und konnte ebenfalls fünf Siege und sogar noch einen zweiten Platz erreichen. Auch Philipp schwamm einen neuen SWSV Altersklassenrekord  über 100m Lagen in 1:08,06 Min.

Wie bei Zwillingen fast zu erwarten, gab es bei Jan und Niklas Rottmayer ( Jg. 1998 ) nur geringe Unterschiede, was die Anzahl von gewonnen Medaillen betraf. Nicklas lag mit insgesamt sieben Medaillen, darunter zwei Goldmedaille über 50m Brust und 100m Lagen  sowie zwei Silber – und drei Bronzemedaillen knapp vor seinem Bruder. Jan erschwamm sich erste Plätze über 50m Schmetterling in hervorragenden 0:26,93 Min. und 100m Schmetterling in 1:00,76 Min. sowie drei zweite und einen dritten Platz. Die Zeit über 50m Schmetterling bedeutete gleichzeitig auch den zweiten Platz, die über 100m Schmetterling den dritten Platz in der offenen Wertung.

Ebenfalls zwei Goldmedaillen über 50m Schmetterling und 100m Brust und  jeweils eine Silber- und eine Bronzemedaille konnte Toan Nguyen ( Jg. 1999 ) mit nach Hause nehmen.
Sammy Mbarek ( Jg 2002 ) und Fabio Schaaf ( Jg 2003 ) scheinen die 100m Lagen Strecke zu liegen, denn Sammy erschwamm sich eine Silber- und Fabio eine Bronzemedaille.
Erfolgreichste Medaillensammlerin war Luisa Hartmann ( Jg. 2004 ) mit acht Medaillen. Luisa siegte über 100m und 200m Brust sowie über 200m Lagen in 2:42,29 Min. und  wurde noch vier Mal Zweite und einmal Mal Dritte.

Ebenfalls drei Siege gehen auf das Konto von Anna-Maria Ivanov ( Jg. 2004 ), die ihre Stärke auf den langen Strecken Strecken ausspielte.  Sehr stark ihre Siegerzeiten über 400m Freistil in 4:54,26 Min. und 800m Freistil in 10:01,74 Min. als auch über 200m Rücken in 2:40,50 Min. Auch ihre weiteren vier Bronzemedaillen sollen nicht unerwähnt bleiben.
Lara Hartmann ( Jg. 2000 ) zeigte sich auf den Sprintstrecken in guter Form und wurde, neben drei dritten Plätzen, über 50m Rücken und 50m Freistil jeweils mit dem zweiten Platz belohnt.

Für Nicole Schulgin ( Jg. 2004 ) über 100m Rücken und  Maya Wunder ( Jg. 2003 ) über 400m Freistil lief die Rennen etwas unglücklich, denn beide kämpften hervorragend, schwammen neue Bestzeiten, mussten sich aber äußerst knapp geschlagen mit dem undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Nach jeweils spannenden Rennen und tollen Zeiten war auch den Staffeln des SCN das Glück nicht hold wie drei vierte Plätze zeigen.  
Das tat dem berechtigten Stolz der Trainer Manuela Wagner und Marcel Kühner aber keinen Abruch.

“Die Leistungssteigerungen unserer SchwimmerInnen konnten wir teilweise selbst nicht glauben. Großes Kompliment und Glückwunsch an alle für die tollen Zeiten und Plazierungen“ konstatierten beide.

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